Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie funktioniert Podium® als Energiequelle?
Kreatin ist das Substrat zur Bildung von Kreatinphosphat, welches in energiebedürftigen Zellen das entladene Adenosin-Diphosphat (ADP) wieder zum energiereichen Adenosin-Triphosphat (ATP) aufbaut. Das Kreatin in Podium® liefert so einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des zellulären Energiestoffwechsels, messbar an einem erhöhten ATP-Turnover. Da ATP als die Energiewährung im Körper gilt, profitieren vor allem die stärker belasteten Zellen. Die vermehrte Energiebereitstellung mit Kreatin ist namentlich für die Muskulatur (Mehrleistung, verlangsamte Übersäuerung, schnellere Erholung) und wohl auch für das Gehirn (Vigilanz, Gedächtnis, Lernen, Konzentrationsvermögen) von grosser Bedeutung. Da körperliche Belastungen zu Mangelerscheinungen im Energiestoffwechsel führen können, sind damit Einschränkungen in der normalen Zellfunktion möglich.

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Kann die physiologische Wirkung von Kreatin wegbleiben?
Da Studien über die Langzeitanwendung von Kreatin fehlen, ist wissenschaftlich nicht bekannt, ob die physiologische Wirkung von Kreatin mit der Zeit nachlässt. Doch völlig auszuschliessen ist dies nicht, da der Körper sich verschiedenen äusseren Einflüssen anpasst. Um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden, empfehlen wir nach einer 3-monatigen Einnahme einen Unterbruch von einem Monat zu machen. Übrigens ist es schwierig, den Sachverhalt zu objektivieren, ausser beim Kraftsport vielleicht. Jede Leistung hängt eben auch sehr von der momentanen Verfassung ab (Lust, Motivation, Trainingsstand etc.). Von einer altersabhängigen physiologischen Wirkung des Kreatins im Körper ist uns aus der Literatur ebenfalls nichts bekannt.

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Wie sind die Dosierungs- und Anwendungsempfehlungen von Podium®?
Körpergewicht: Als Basis für die Dosierung wird ein Körpergewicht eines Mannes von 70 kg genommen, d.h. ein gestrichener Messlöffel Podium®. Ladedosis: 2-3 x 1 gestrichener Messlöffel morgens, mittags und nachmittags während 7-10 Tagen; dann weiterfahren mit: Erhaltungsdosis: 1 x 1 gestrichener Messlöffel morgens während 3 Monaten; dann: Pause: ca. 1 Monat warten, bis man mit der Erhaltungsdosis weiterfährt. Dauert die Pause länger als 1 Monat: wieder mit der Ladedosis beginnen. Einnahme-Prinzip: Die Ladephase (ersten 7 - 10 Tage) erlaubt eine schnellere physiologische Wirkung. Die nachfolgende Erhaltungsphase ermöglicht eine langanhaltende Funktion. Die Ruhephase nach 3 Monaten vermindert etwaige Gewöhnungseffekte. Messlöffel: 1 gestrichener Messlöffel enthält 6 g Podium® oder 3,3 g Kreatin-Monohydrat. Spezielle Dosierung: Bei Sportlern kann es wichtig sein, dass diese im Hinblick auf einen bestimmten Wettkampf in möglichst kurzer Zeit ihren maximalen Kreatinspiegel erreichen. In solchen Fällen beträgt die kürzestmögliche Ladephase 3 x 2 Messlöffel Podium® während 5 Tagen. Bei besonderen Belastungen (z.B. Trainingslager, mehrtägige Wettkämpfe oder Turniere, intensive Kraft- und Intervalltrainings) kann die Erhaltungsdosis auf 2 x 1 bis 3 x 1 Messlöffel erhöht werden. Schwergewichtige, d.h. Menschen über 100 kg Körpergewicht erhöhen ihre Erhaltungsdosis ebenfalls auf 2 x 1 bis 3 x 1 Messlöffel pro Tag, während Leichtgewichtige (50 kg und weniger) diese auf 1 x 0,5 Messlöffel reduzieren können. Einnahme: Am besten nimmt man das neutral schmeckende Podium® mit Joghurt, Milch, Birchermüsli oder (Orangen-)Jus ein – oder auch ganz einfach mit etwas Wasser. Wegen möglicher Aufhebung (Denaturierung) der physiologischen Wirkung sollte man Podium® nicht heiss zubereiten und wenn es mit einem Getränk vermischt wird, dann sollte es innerhalb des gleichen Tages getrunken werden. Da Podium® anregend sein kann, sollte es nicht abends eingenommen werden. Auch der gleichzeitige Konsum von Kaffee, Schwarztee oder einem koffeinhaltigen Getränk (Colagetränk) kann sich während der ersten zwei Stunden nachteilig auswirken.

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Welches sind die unerwünschten Wirkungen (Nebenwirkungen) von Podium®?
Neben den ausserordentlich vielen positiven Eigenschaften von Kreatin im Bereich der Zellenergetik und Leistungssteigerung bei Kurzzeitleistungen, ist vor allem auf eine Nebenwirkung hinzuweisen: Der erhöhte Muskeltonus (Muskelanspannung) kann bei gleichzeitigem Magnesium-Mangel zu unangenehmen Muskelkrämpfen führen kann. Muskelkrämpfe entstehen, weil sich Kreatinphosphat vermehrt an Magnesium (Mg++) bindet und so die Mg-Konzentration in der Zelle erniedrigt. Als einfache Gegenmassnahme empfiehlt es sich, neben regelmässigem Stretching der (meist verkürzten) Muskulatur ausreichend magnesiumreiche Lebensmittel und ggf. ein hochdosiertes Magnesium-Präparat (300 - 600mg pro Tag) zu sich zu nehmen. Andere Nebenwirkungen sind von untergeordneter Bedeutung. Durch die erhöhte Muskelkraft kann es zu einer vermehrten Belastung von Bändern und Sehnen kommen, die sich nicht schnell genug an das erfolgte Muskelwachstum anpassen. Dass dies zu erhöhter Verletzungsanfälligkeit führt, ist eher eine theoretische Annahme und kann mit vorsichtigem Trainingsaufbau und regelmässigem Dehnen vermieden werden. Klagen über Magen-/Darmstörungen beziehen sich vor allem auf jene Präparate, die nur Kreatin enthalten und dieses in minderwertiger Qualität. Podium® enthält demgegenüber ein Kreatin-Monohydrat höchsten Reinheitsgrades und kann, optimiert mit Maltodextrin und Dextrose, im Darm besonders gut resorbiert werden, so dass gastrointestinale Störungen weitgehend vermieden werden. Wegen der (meist erwünschten) anregenden Funktion kann Podium® bei einzelnen Anwendern anfänglich zu Schlafstörungen führen; vor allem, wenn es auf die Nacht eingenommen wird. Die Einnahme sollte deshalb bei diesen Leuten auf die Morgenstunden angesetzt und spätestens am Nachmittag abgeschlossen sein. Befürchtungen, wonach es nach längerem Gebrauch von Podium® zur Einstellung der körpereigenen Kreatin-Produktion kommen könnte, haben sich nicht bestätigt. In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass sich nach einem Stop der Einnahme die Kreatin-Eigensynthese wieder normalisiert. Die oft aufgeworfene Frage einer möglichen Nierenschädigung kann ebenfalls verneint werden. Zwar kommt es nach Kreatin-Einnahme regelmässig zu einem Anstieg des Serum-Kreatinins (Abbauprodukt des Kreatins). Dieser Anstieg ist jedoch nicht auf eine schlechtere Nierenfunktion zurückzuführen, sondern auf die erhöhte Kreatinzufuhr mit entsprechend erhöhtem Kreatinin als dessen Abbauprodukt. Besonders wertvoll erscheint die Tatsache, dass selbst bei hoher Kreatinzufuhr unser Körper nicht überladen werden kann. Ein fein abgestimmter Feedback-Mechanismus sorgt nämlich dafür, dass das überschüssige Kreatin über die Nieren wieder ausgeschieden wird.

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